Google stuft standortbasierte Weiterleitungen nicht als Spam ein

In einem neuen Video hat Matt Cutts, Googles Head of Spam, kürzlich bestätigt, dass die Weiterleitung eines Nutzers basierend auf seinen Standortdaten von Google nicht als Spam-Praktik eingestuft wird. Das bedeutet, dass Seiten, die beispielsweise Nutzer abhängig von ihrer IP-Adresse auf eine andere Sprachvariante derselben Seite umleiten, von Google deswegen nicht im Wert herabgestuft werden. Im Gegenteil: Matt Cutts macht deutlich, dass dieses Vorgehen die Nutzerfreundlichkeit dieser Seite steigert, da den Nutzern das Verstehen der Seite durch Ausgabe der passenden Sprachversion erleichtert wird.

Hier das komplette Video dazu:

Matt Cutts weist allerdings darauf hin, dass diese Technik nicht missbraucht werden sollte, um dem GoogleBot andere Inhalte zu zeigen als normalen Nutzern. Diese Praktik gelte ganz klar als Cloaking. Dem Crawler sollte somit auch die seiner IP-Adresse entsprechende Sprachvariante angeboten werden. In den meisten Fällen dürfte dies die englische Version der Seite sein.

Meiner Meinung nach könnte dies eine passende Lösung für das im Artikel “Google Local – Aber leider nicht für alle?” beschriebene Problem sein. Für den Eintrag in den lokalen Suchergebnissen könnte man die englische Variante der Seite verwenden und Nutzer beispielsweise auf Basis ihrer IP-Adresse weiterleiten. Natürlich funktioniert dies nicht immer zuverlässig, aber immer noch besser als gar nicht in den lokalen Ergebnissen zu erscheinen.

Was meint ihr dazu? Haltet ihre die Anwendung dieser Methode für sinnvoll oder ist diese Praktik längst überholt?

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