Warum SEO nicht (immer) so funktioniert, wie wir es gern hätten – webinale 2014

Webinale_2014_Speakerbutton_180x150_Während SEO noch vor wenigen Jahren mit mystischem Hokuspokus glänzen und Websitebetreibern auf magische Weise zu Sichtbarkeit, tollen Rankings und steigendem Umsatz verhelfen konnte, schlagen eben diese Lobeshymnen in letzter Zeit stark ins Gegenteil um. Aus Erfolgsmeldungen sind Klagen geworden, dass dies nicht funktioniert und das nicht – oft begründet durch Googles Algorithmusupdates. Dafür sind Buzzwords wir Inbound-Marketing, Content-Marketing oder kryptische Berechnungen wir WDF*IDF hinzugekommen.

Man fragt sich, wer hier bei diesen rapiden Veränderungen und ständigen Neuerungen noch den Durchblick behalten kann. Aber muss man das überhaupt? Liegen Probleme bei der Suchmaschinenoptimierung wirklich darin begründet, dass sich alles so schnell verändert? Ja, die Suche entwickelt sich weiter, aber was müssen wir wirklich tun, um am Ball bleiben zu können?

Schon im letzten Jahr hatte ich das Vergnügen, auf der webinale in Berlin eine Session zum Thema SEO zu leiten. Damals habe ich versucht zu zeigen, dass SEO nicht tot, sondern in den letzten Jahren erwachsen geworden ist und mittlerweile fester Bestandteil aller Marketingaktivitäten sein sollte.

Auch in diesem Jahr durfte ich wieder in Berlin vor Ort sein und dank des sehr guten Feedbacks aus 2013 sogar direkt nach der Keynote den Tag im gut gefüllten Maritim A-Saal eröffnen. Thema diesmal: “Bittere Wahrheit – Warum SEO nicht so funktioniert, wie wir es gern hätten”.

Die Präsentation zu meiner Session gibt es auf Slideshare:

Zugegeben, das Thema betrifft nicht nur speziell den Bereich SEO und ist hier auch sehr verallgemeinert. Nichtsdestotrotz ist das Fazit aus meinem Vortrag meiner Meinung nach einer der Knackpunkte für Erfolg im SEO. Gerade weil SEO sich vom klassischen Performance-Marketing entfernt hat und zu einem wichtigen Bestandteil in der Onlinestrategie eines Unternehmens geworden ist, werden wir ohne entsprechendes Umdenken immer wieder gegen Wände laufen.

Nicht zuletzt deswegen endete meine Session in regen Diskussionen. Allen Anwesenden vielen Dank dafür. In den Gesprächen hat sich deutlich gezeigt, dass ich das Thema zwar nur oberflächlich angeschnitten habe, aber gerade dadurch jeder die Möglichkeit hatte, es ganz spezifisch für seinen Einzelfall weiter zu denken. Genau das ist es, was ich wollte: mitdenken statt mitschreiben. 😉

Vielen Dank auch an Marie vom webmagazin, die eine tolle Zusammenfassung meiner Session veröffentlicht hat. Wer nicht dabei sein konnte, kann dort noch einmal die wesentlichen Fakten nachlesen.

Natürlich freue ich mich auch auf Anmerkungen und Feedback zum Thema. Welche Erfahrungen habt ihr auf Unternehmens- und Agenturseite in den letzten Jahren mit SEO gemacht?

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